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Was ich mitbringe, was mich beschäftigt

Ich finde es super, dass es das Agentur-Barcamp gibt und habe große Lust darauf. Mit meinem Post will ich Euch einen Einblick geben, zu welchen Themen ich Erfahrungen einbringen kann und welche Fragen mich gerade beschäftigen.

Wir arbeiten mit viel Energie daran eine Agentur zu erzeugen, die

Was kann ich anbieten?

Nach diesen drei Faktoren managen wir die Firma. Auch in dieser Reihenfolge. Nicht immer leicht, wie Ihr Euch denken könnt. Aus diesem Anspruchs-Dreieck kann ich viele Erfahrungen und Geschichten einbringen.

Mit dem kompletten Team (60 Leute) haben wir vor zwei Jahren unsere Werte herausgearbeitet und versucht gut festzuhalten. Das Ergebnis findet Ihr hier. Ich kann gerne aus dem Prozess und den Erfahrungen danach berichten.

Wir haben einen sehr starken Fokus auf Projektmanagement und in dem Feld viele Erfahrungen gemacht. Gerne teilen wir ein paar Überzeugungen mit Euch und sind gespannt auf andere Erfahrungen / Impulse. Kennt jemand von Euch ein geniales Agentur-PM-Tool?

Nach jedem Projekt (> 5.000 €) machen wir eine kurze, persönliche Kundenbefragung. In 2015 waren das ca. 60 Telefonate für mich. Die Reviews führen wir seit 12 Jahren durch. Ich bin mir nicht sicher, ob es uns ohne diesen Prozess / diese Einstellung noch geben würde.

Nicht-Wachstums-Strategie (bezogen auf unsere Teamgröße): wir haben immer wieder Phasen gehabt, wo wir mehrere Jahre in Folge ganz bewusst auf Wachstum des Teams verzichtet haben. In Kombination mit der hohen Kundenzufriedenheit führte dies dazu, dass wir zwischen Projektanfragen auswählen konnten, um unseren Kundenmix und den Projektmix zu verbessern. Klingt komisch, war für uns aber sehr hilfreich.

Systemische Zusammenarbeit mit Kunden: wir experimentieren gerade ganz viel mit systemischen Ansätzen, um die Zusammenarbeit mit Kunden besser als bisher zu gestalten. Beispiel: keine Diskussion in der großen Runde zu einem Briefing, sondern unser Berater interviewt den Projektleiter auf Kundenseite für 20 Minuten, was ihm bei dem Projekt wichtig ist. Alle (vom Kunden und von uns) dürfen in der Zeit nur zuhören. Anschließend wird 2 Minuten im Stillen – durch gute Leitfragen angeregt – nachgedacht. Danach teilt jeder aus der Runde 2 Minuten seine Gedanken mit. Verrückt, was hier in 45 Minuten an Substanz entsteht. Wir starten aber gerade erst mit den Versuchen. Wer hat schon Erfahrungen gemacht?

Welche Fragen sind bei mir gerade prägend? Worauf suche ich Antworten / Perspektiven?

Wir „messen“ unsere Mitarbeiterzufriedenheit jährlich über eine anonyme Mitarbeiterbefragung über Great Place to Work. Welche Erfahrungen habt Ihr in der kontinuierlichen / häufigeren Erhebung der Mitarbeiterzufriedenheit?

Feedback nach Projekten: ich halte es für total sinnvoll, dass sich die relevanten Leute nach einem Projekt gegenseitig Feedback geben. Wir bekommen das noch nicht schnell und gut genug hin. Welche Erfahrungen habt Ihr gemacht?

Wie schafft man es, dass Teams sich gerne unerfahrenere Leute ins Team nehmen (und diese zu entwickeln) anstatt zu versuchen sich immer die besten Seniors zu krallen?

Unsere Leute haben oft 4 Projekte parallel in einer Woche am laufen. Bei Projektmanagern ist das normal und auch OK. Bei anderen Rollen (z.B. in der Konzeption) habe ich das Gefühl, dass durch die Zerrissenheit der Tage ganz viel Konzentration auf der Strecke bleibt. Wir schafft man es wieder konzentrierte Arbeit zu ermöglichen?

Das war es von meiner Seite. Ich bin total gespannt und freue mich sehr auf die Zeit mit Euch!

Markus Hanauer
Geschäftsführer [CEO]
Spirit Link Medical

www.spiritlink.de

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