Von Digitalen Nomaden, Crowdworkern und Angestellten.

Als Barcamp-Newbie bin ich besonders gespannt auf die kommende Veranstaltung – und freue mich, dass Frankfurt als Veranstaltungsort ausgewählt wurde.

Eines der wichtigsten Themen, das unsere Agentur, mich persönlich, aber auch zunehmend unsere Kunden (zum Beispiel aus den Bereichen von Gewerkschaften und Verbänden) beschäftigt: Wie sieht die Zukunft der Arbeit aus? Und insbesondere:

Wie sehen die Agentur-Arbeitnehmer der Zukunft aus?

Schon heute arbeitet unsere Agentur mit „Festen“ und „Freien“, mit Partnern im Co-Working-Space, mit Experten aus der Rhein-Main-Region, ebenso wie mit Spezialisten aus Düsseldorf, Hamburg, Berlin.

Welche Rolle werden zukünftig die verschiedenen Arbeitnehmer-Verhältnisse spielen – von klassischen Festangestellten bis hin zu Freelancern, Solo-Selbstständigen, Crowd- und Clickworkern, Digitalen Nomaden, Coworkern? Sowohl im Bereich der Kreativen, als auch bei Beratern, Strategen, Technikern.

In Bezug auf unsere Branche geht es aus meiner Sicht um drei zentrale Kernfragen:

  • Wie unternehmerisch wollen und sollen Agentur-Arbeitnehmer in Zukunft sein?
    Wie hoch ist der optimale Grad von Eigenverantwortung, Selbstmotivation, Bindung und Freiheit? Gilt das für alle gleich? Gibt es Arbeitnehmer erster und zweiter Klasse? Kann Flexibilisierung auch überfordern? Welche Modelle gibt es für ältere Arbeitnehmer?
  • Wie müssen erfolgreiche Agentur-Arbeitgeber der Zukunft sein?
    Was müssen sie ihren Arbeitnehmern bieten und welche Verantwortung haben sie für ihre Mitarbeiter, Partner, Freelancer? Wie organisieren sie Team-Building in immer freieren Netzwerken? Wie wird Wissen weitergegeben? Wie wird Zusammenarbeit organisiert? Welche gesellschaftliche Verantwortung haben sie?
  • Wie finden die passenden Arbeitnehmer und Arbeitgeber zusammen?
    Wie findet und bindet man die zukünftigen Agentur-Arbeitnehmer? Welche Möglichkeiten und Prozesse gibt es? Welche regionalen, nationalen und internationalen Lösungen sind denkbar? Gibt es „gute“ und „böse“ Vermittlungplattformen?

Ich freue mich auf intensiven Erfahrungsaustausch, spannende Kontroversen und lehrreiche Diskussionen zu diesem Thema.

Ingo Rütten
Geschäftsführer
Zielwerk | Strategieberatung und Markenkommunikation

www.zielwerk.com

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