Im AgenturCampBlog findest du Beiträge zu allen Themen rund um deine Agentur.
Ein  besonderer Fokus liegt auf folgenden Themen:


Agenturen im Herbst 2021//
Nachgefragt bei: queo

Interview mit Lena Best, Director Corporate Development

Wo stehen die Agenturen nach 1,5 Jahren Corona? Was hat sich verändert? Wo liegen die Herausforderungen? Wie und wo wird aktuell und in Zukunft zusammengearbeitet? Als Standortbestimmung und Stimmungsbild vor dem nächsten AgenturCamp in Leipzig haben wir mehreren Agenturen genau diese Fragen gestellt. Heute an  queo, Dresden.  www.queo.de

Wer ist queo? Wir sind beides, Agentur und Dienstleister für Softwareentwicklung. Über 150 queos konzipieren und realisieren Markenkommunikation und Kampagnen, Websites und Portale sowie individuelle Softwarelösungen. Indem wir Kommunikation und Technologie zusammen denken, entwickeln wir verzahnte Lösungen.

Das funktioniert, weil queo vom Gründungstag an sowohl aus begeisterten Kreativen besteht, für die eine gute Idee das Größte ist als auch aus leidenschaftlichen Tech-Nerds, die alles für eine perfekte IT-Lösung geben. Zwei Denkweisen, zwei Temperamente und im Kern dennoch eine gemeinsame Richtung.


Was ist bei queo nach 1,5 Jahren Corona konkret anders? Die größte Veränderung ist unser neues Homeoffice-Konzept. Dieses Konzept sieht vor, dass die queos selbst entscheiden, ob sie überwiegend im Homeoffice oder in unseren Büroräumen arbeiten wollen.

Die queos haben zahlreiche neue Formate geschaffen. Für die tägliche Projektkommunikation aus dem Büro und den übergreifenden Austausch. Workshops zur Teamentwicklung, informelle Treffen unter den queos und sogar unsere traditionellen Firmen-Events funktionieren jetzt auch ganz selbstverständlich über Tools wie beispielsweise Miro oder Gather im digitalen Raum. Vieles davon hat sich selbst organisiert.

Was wir uns trotz der Errungenschaften jedoch auf jeden Fall „zurückholen“ werden, sind die persönlichen Begegnungen.


Was wir uns trotz der Errungenschaften
jedoch auf jeden Fall „zurückholen“ werden,
sind die persönlichen Begegnungen

Womit seid ihr ganz besonders zufrieden? Wir haben es geschafft, der Krise den Beigeschmack der Katastrophe zu nehmen und die Krise in einen produktiven Zustand gewandelt, der queo noch stärker gemacht hat.

Im Rückblick auf die letzten 1,5 Jahre sind es drei Dinge, die queo auch in dieser herausfordernden Zeit erfolgreich gemacht haben:

  1. Die schnelle Anpassungsfähigkeit der queos und die Bereitschaft mit der Krise umzugehen, sie zu gestalten.
  2. Eine gute Balance zwischen der Bereitschaft, Dinge anders zu machen und geplante Wege mit Kraft weiterzugehen.
  3. Enge und vertrauensvolle Beziehungen zwischen den queos und unseren Kunden und Kundinnen, welche die Krise nicht erschüttern konnte.

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Welche Fragen beschäftigen euch derzeit? Womit seid ihr noch nicht zufrieden? Auch wenn es uns sehr gut gelungen ist, unsere Zusammenarbeit und den gegenseitigen Austausch zu digitalisieren, fehlen wir uns gegenseitig. Beziehungen, Zusammensein und persönliche Begegnungen sind uns unglaublich wichtig und ein fundamentaler Bestandteil unserer Kultur. Dass so viele dieser Begegnungen weggefallen sind, empfinden wir als Verlust und Herausforderung zugleich. Daher ist eine zentrale Frage für uns: Wie gestalten wir echten Zusammenhalt in der neuen Realität, in der wir dauerhaft weniger persönliche Begegnungen erleben werden? Dabei geht es uns auch darum, dass sich alle queos vollständig integriert fühlen, egal von wo aus sie arbeiten.



Fast alle Agenturen arbeiten hybrid. Wie sieht das bei euch konkret aus? Wohin geht die Entwicklung?
 Der Großteil der queos wird auch zukünftig ganz oder teilweise von zu Hause arbeiten, während sich die andere Hälfte vor Ort auf geänderte Kommunikationskanäle einstellt.

Bereits zu Beginn der Pandemie haben wir alle queos im Homeoffice arbeitsfähig gemacht. Mit der Verabschiedung des neuen Homeoffice-Konzepts braucht es jedoch neue Rahmenbedingungen, die von formalen Regelungen bis zu einem veränderten Mindset aller Beteiligten reichen. Innerhalb unserer neu gegründeten Strategischen Initiative „Neue Arbeitswelt“ sind daher u.a. acht Leitsätze zu unserem neuen Arbeitsalltag entstanden, die uns nun durch die Transformation navigieren.

Darüber hinaus beschäftigen wir uns mit der Umgestaltung unserer Büroflächen, damit hybrides Arbeiten nicht nur gut funktioniert, sondern sowohl im Büro als auch zu Hause so viel Spaß macht, wie die Zusammenarbeit bisher.

Um trotz des räumlichen Abstands eng mit den queos verbunden zu sein, haben wir ein regelmäßiges Stimmungsbarometer eingeführt. Wir wollen wissen, wie es unseren Mitarbeiter*innen geht, welche Sorgen sie haben und was sie gerade brauchen. Genauso wollen wir als Unternehmen eigene Bedenken teilen und dazu in den Austausch gehen.

Wir haben sicher noch nicht alle technologischen und kommunikativen Möglichkeiten entdeckt und freuen uns daher, mit der nun möglichen Rückkehr ins Büro weitere Erfahrungen zu sammel

Wie gestalten wir echten Zusammenhalt in der neuen Realität,
in der wir dauerhaft
weniger persönliche Begegnungen 
erleben werden?



Wie wirkt sich hybrides Arbeiten intern und auf eure Kundenbeziehungen aus? Was hat sich in der Zusammenarbeit und der Kommunikation mit euren Kunden verändert?
 Beziehungen und Zusammensein sind ein wesentlicher Bestandteil unserer Kultur. Mixed-Office verändert die Möglichkeiten für persönliche Begegnungen zwangsläufig. An der ein oder anderen Stelle spüren wir, dass es mühsamer ist, sich zu erreichen und in echtem Kontakt zu bleiben. An anderen Stellen entstehen dafür neue Ideen, aufeinander zuzugehen und z.B. im digitalen Pair-Working füreinander da zu sein, das gemeinsame Mittagskochen standortübergreifend zu zelebrieren oder sich häufiger ganz bewusst den Raum dafür zu nehmen als Team zueinanderzufinden, um entstehende Barrieren aufzulösen.

In der Zusammenarbeit mit unseren Kunden und Kundinnen sehen wir keine Einschnitte, ganz im Gegenteil. Mittlerweile sind Remote-Meetings so selbstverständlich, dass alle auch für größere Termine viel flexibler greifbar sind. Informationen, die wir in den hybriden Teams für die Zusammenarbeit digital teilen, und deren Qualität in den letzten 1,5 Jahren zugenommen hat, stehen natürlich auch unseren Kund*innen zur gemeinsamen Bearbeitung bereit. Die Option zum mobilen Arbeiten macht es den queos heute zudem leichter, Termine zu vereinbaren, die die Bedürfnisse der Kund*innen genauso berücksichtigen, wie die eigenen.

Unsere Kund*innen haben erlebt, dass wir für sie da sind, vor Ort und digital. Mit dieser gestärkten Vertrauensbasis starten wir in die Zukunft des hybriden Arbeitens.
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