Im AgenturCampBlog findest du Beiträge zu allen Themen rund um deine Agentur.
Ein  besonderer Fokus liegt auf folgenden Themen:

v.l. Dirk Eidam, Jörg Brückner, Juliane Scholze, Stefan Dittmar

Agenturen im Herbst 2021//
Nachgefragt bei: PLUSPOL interactive

Interview mit Jörg Brückner, Geschäftsführer

Wo stehen die Agenturen nach 1,5 Jahren Corona? Was hat sich verändert? Wo liegen die Herausforderungen? Als Standortbestimmung und Stimmungsbild vor dem nächsten AgenturCamp in Leipzig haben wir mehreren Agenturen genau diese Fragen gestellt. Heute an PLUSPOL interactive, Leipzig. Danke für eure Gastgeberrolle für DasAgenturCamp am 7./8. Oktober.  www.pluspol-interactive.de

Für alle, die euch nicht kennen: Was macht PLUSPOL interactiveWir helfen innovativen Marketingentscheider:innen mit unseren datengestützten Marketinglösungen und einer exzellenten Beratung mehr qualifizierte Leads zu gewinnen und schneller, bessere Entscheidungen zu treffen. Mit unserer 20-jährigen Erfahrung kennen wir die digitalen Herausforderungen und Engpässe im Marketing und können diese erfolgreich lösen. Als Premium-Partner bieten wir unseren Kunden alles von digitaler Relevanz für ihr B2B-Marketing.


Was ist heute in deiner Agentur nach rund 1,5 Jahren Corona konkret anders? Unsere wichtigste Erkenntnis: Jetzt ist die richtige Zeit, sich von lieb gewonnenen Glaubenssätzen zu verabschieden und die eigene Positionierung am Markt in seiner Eindeutigkeit und Relevanz zu prüfen und neu zu fassen. Wir sind der festen Überzeugung, dass das Geschäftsmodell vieler Agenturen “Zeit gegen Geld” ein Auslaufmodell ist, zugunsten von “Wert gegen Geld”.

Zur “neuen” Normalität bei PLUSPOL gehört auch, dass alle PLUSPOLer:innen frei und eigenverantwortlich entscheiden, von wo aus sie arbeiten wollen. Wir haben unseren Kollegen:innen unterstützend dafür die Software “Desk Hero” an die Hand gegeben, mit der sie flexibel Schreibtischplätze im Büro buchen können. Einige sind komplett ins Büro zurückgekehrt, manche arbeiten weiterhin ausschließlich zu Hause. 80% der Mitarbeiter:innen kommen aber mindestens einen Tag die Woche ins Büro. Unsere Stand-ups finden daher ausschließlich virtuell statt.

Das Geschäftsmodell “Zeit gegen Geld”
ist ein Auslaufmodell,
zugunsten von “Wert gegen Geld”


Womit seid ihr ganz besonders zufrieden? 
Für den gemeinsamen Weg, die neuen Herausforderungen erfolgreich zu meistern, empfinde ich ein tiefes Gefühl von Dankbarkeit und Demut. PLUSPOL interactive ist in seinen Beziehungen zu Kunden und Kollegen:innen in dieser Zeit ein ganzes Stück gereift und über sich hinausgewachsen! Deshalb bin ich besonders stolz auf die Teamleistung und sehr dankbar, dass alle PLUSPOLer:innen gesund und unbeschadet durch die Pandemie gekommen sind.

Außerdem keine Selbstverständlichkeit: Unsere Kundenbeziehungen, geprägt von einer wertorientierten und partnerschaftlichen Zusammenarbeit, tragen heute mehr denn je. Gerade 2020 konnten wir viele Neukunden gewinnen und von unseren Leistungen überzeugen – ein toller Erfolg!

Alles rund um DasAgenturCamp Leipzig 7./8.10.21

Alles rund um DasAgenturCamp Leipzig 7./8.10.21

#agenturzukunft, Co-Creation, Ablauf, Felix

Fast alle Agenturen arbeiten hybrid. Wie wirkt sich das auf eure Kundenbeziehungen aus? Das hybride Arbeiten ist sowohl bei unseren Kunden als auch bei unseren Kolleg:innen auf große Zustimmung gestoßen. Aufgrund der räumlichen Entfernung zu den meisten unserer Kunden haben wir bereits vor Corona viele enge Abstimmungen virtuell durchgeführt und können heute sogar feststellen, unsere Kunden seit der Pandemie wahrlich öfter “zu sehen” als zuvor.

Ergänzt und bereichert wird unsere Zusammenarbeit mit unseren Kunden durch virtuelle Workshops, die wir unter anderen mit Hilfe von Kollaborationstools wie Miro durchführen und die sich großer Beliebtheit erfreuen.

Eines ist klar, hybrides Arbeiten bedeutet eben auch, dass die Kernfunktionalitäten von Räumen in einer Agentur (Repräsentation, Kommunikations-, Kollaborations- und Konzentrationsräume) ins Virtuelle übertragen werden müssen. Hier gilt, wie so oft im Leben, die richtige Mitte zu finden und virtuelle Räume geschickt mit persönlicher Nähe zu kombinieren. Es ist kein “entweder oder”, sondern ein “sowohl als auch”.

Kollaboration und Kommunikation
sind für uns keine Fragen von Werkzeugen,
sondern von Unternehmenskultur und Führung


Und wie laufen Kommunikation und Zusammenarbeit intern?
 Kollaboration und Kommunikation sind für uns keine Fragen von Werkzeugen, sondern von Unternehmenskultur und Führung. Und genau hier liegt die größte Herausforderung: “Führung auf Distanz”.

Der Satz: Agenturgeschäft ist People Business, trägt viel Wahres in sich. Die Menschen, die in einer Agentur arbeiten, haben einen gewissen “Agenturstolz”. Dem gilt es in einer virtuellen Welt ausreichend emotional Rechnung zu tragen. Kein leichtes Unterfangen für Teams, Führungskräfte und HR. Sie müssen Teamprozesse auch in einem hybriden Umfeld moderieren und begleiten, Unternehmenskultur über die Distanz erlebbar machen (z.B. Onboarding) und neben einer sachlichen, wertschätzenden Kommunikation auf die emotionalen Aspekte von zwischenmenschlichen Beziehungen eingehen.

Das hybride Büro wird auch nach Corona weiter bestehen. Dafür haben wir die organisatorischen Rahmenbedingungen geschaffen, die Arbeitsplätze aufgerüstet und die Menschen befähigt. Wir stellen uns auf eine längere Reise ein. Für die Kommunikation nutzen wir die üblichen Werkzeug wie Slack, Miro, Microsoft, Google, Salesforce etc. Damit können wir von überall zur gleichen Zeit gemeinsam an unseren Projekten arbeiten. In den täglichen Stand-ups besprechen wir tagesaktuelle Themen, im wöchentlichen PLUSPOL-Weekly werden Projekte vorgestellt, Erfolge gefeiert oder auch Diskussionsrunden eröffnet. So sind immer alle immer im regelmäßigen Austausch und auf dem gleichen Stand.

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