Im AgenturCampBlog findest du Beiträge zu allen Themen rund um deine Agentur.
Ein  besonderer Fokus liegt auf folgenden Themen:


“In Filestage steckt
ein Stück AgenturCamp.

 Im Gespräch mit Niklas Dorn, Mitgründer von Filestage und AgenturCamper

Eines der Themen beim AgenturCamp in Leipzig ist die Kollaboration zwischen Agentur und Kunde. Insbesondere Reviewprozesse sind immer wieder eine Quelle für Missverständnisse und Frustationen auf beiden Seiten. Wir haben mit Niklas Dorn gesprochen, der mit Filestage eine Lösung geschaffen hat, die es Teams ermöglicht, ihre Inhalte schnell, einfach und zuverlässig miteinander zu besprechen und freizugeben. Heute ist Filestage die führende Content Review Plattform mit Kunden wie GroupM, dm drogerien, PublicisHealth und Sixt. Als Niklas im Jahr 2017 erstmals ein AgenturCamp besuchte, stand sein Unternehmen aber noch ganz am Anfang. Am 7./8. Oktober ist Filestage in Leipzig als neuer Partner des AgenturCamps dabei.  

Niklas, was gab 2015 den Ausschlag, dass ihr Filestage gegründet habt? Wir waren damals einfach genervt von diesen ewigen Email-Pingpongs und ineffizienten Abstimmungsrunden. Wenn du um Ende der Woche wieder da sitzt und merkst, das Projekt dreht sich immer noch im Kreis, das ist schon frustrierend. Mein Mitgründer Maël kommt selbst aus dem Kreativbereich und musste damals viele Kampagnen mit Kunden abstimmen. Allerdings gab es damals einfach keine passende Lösung, um Abstimmungsrunden mit Kunden zu vereinfachen. Deshalb haben wir die Sache dann einfach selbst in die Hand genommen und Filestage gegründet.

Was hat dich 2017 zum AgenturCamp geführt und was hast du damals mitgenommen? Ich glaube es war eine Empfehlung einer unserer Agenturkunden. Ich war direkt begeistert von diesem offenen, intensiven und auch sehr authentischen Austausch. Das hast du bei den einschlägigen großen Events sonst nicht. Jeder ist einfach offen dafür, eigene Erfahrungen zu teilen, gleichzeitig aber auch von anderen zu lernen und andere Ideen aufzugreifen. Ich persönlich habe damals gute Anregungen mitgenommen, wo die Knackpunkte im Abstimmungsprozess liegen und wie sich die Zusammenarbeit zwischen Agenturen und Kunden weiter verbessern lässt. Das konnten wir direkt in die Entwicklung unserer Software einfließen lassen. In Filestage steckt also auch ein Stück AgenturCamp.

In Filestage steckt also auch
ein Stück AgenturCamp.

Hat sich aus deiner Sicht die Zusammenarbeit und auch das Verhältnis von Kunden und Agenturen in den letzten Jahren deutlich verändert? Ich glaube, es geht heute weniger um die eine großartige Idee. Vielmehr geht es um das Produzieren und Orchestrieren von vielen verschiedenen Inhalten für verschiedene Kundensegmente. Früher war es z. B. noch üblich, für ein großes Budget den einen großen Werbefilm zu produzieren und sich dafür 2 Wochen zusammen mit dem Kunden im Studio einzuschließen, Heute geht es eher darum, für das gleiche Budget 100 Videoclips für YouTube zu produzieren. Dabei ist klar, dass ich nicht mehr wegen jedem Clip zum Kunden fahren kann, um alles persönlich vorzustellen. Das lohnt sich dann einfach nicht. Effiziente, ortsunabhängige und agile Abstimmungsprozesse sind deshalb heute deutlich wichtiger. Von den Veränderungen durch Corona mal abgesehen.

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Wo siehst du heute noch die größten Hürden? Ich denke, viele Agenturen kämpfen nach wie vor damit, dass die Informationen und das Feedback der Kunden über verschiedene Kanäle eintreffen. Der eine Kunde schickt es per Mail, der andere schickt Screenshots via Powerpoint und der Dritte schickt mir eine WhatsApp-Sprachnachricht. Am Ende muss ich alles mühsam zusammensuchen, die Änderungen vornehmen und alle Ansprechpartner im Loop halten. Gleichzeitig muss ich kosteneffizient arbeiten und sportliche Deadlines einhalten und am besten alles noch Compliance-konform dokumentieren.



Wo siehst du die größten Potenziale?
 Ich glaube, es liegt ein unglaubliches Potenzial in strukturierten Abstimmungsprozessen, die mir und dem Kunden Spaß machen. Denn dann entstehen die besten Ergebnisse und ich schließe meine Projekte im Zeitplan ab. Dabei hilft es mir, Dateien und Feedback an einem Ort bündeln und den Prozess mit automatisierten Erinnerungen und Status-Updates zu beschleunigen. Beispielsweise sind bei Filestage über 90 % der Reviews nach nur 2 Abstimmungsrunden abgeschlossen. Ein Schlüssel dazu ist eine einfache Usability und Plug-and-Play. Kein Mensch hat heute mehr Lust, komplizierte Tools zu lernen. Gerade beim Thema Nutzerfreundlichkeit werden wir zukünftig großartige Entwicklungen sehen.

„Gerade beim Thema Nutzerfreundlichkeit
werden wir zukünftig großartige Entwicklungen sehen.“


In welche Richtung entwickelt ihr Filestage weiter? 
Wir haben uns 3 wichtige Aspekte auf dem Plan geschrieben:

  1. Unterstützung aller relevanter Inhalte und Dateiformate. Dabei bieten wir neben Video, Bild, PDF, Audio und Office-Dateien bald auch die Möglichkeit, HTML zu reviewen.
  2. Die nahtlose Integrationen von Filestage in bestehende Workflows. Ganz oben im Plan stehen Integrationen mit Tools wie MS Teams, Asana und Adobe.
  3. Das Automatisierung von wiederkehrenden und zeitaufwendigen Arbeitsschritten, wie das manuelle Erinnern des Kunden, rechtzeitig Feedback zu geben. Auch das Thema von automatisierter Reviews mittels künstlicher Intelligenz ist etwas, mit dem wir uns beschäftigen.


Ihr seid am 7./8. Oktober beim AgenturCamp in Leipzig dabei. Wie bringt ihr euch ein und was möchtet ihr mitnehmen? 
Wir bieten Sessions zum Thema Abstimmungs-Workflow an. Dabei geht es aber nicht darum, Filestage vorzustellen, sondern unsere Erfahrungen zu teilen und Impulse zu geben. Auf der anderen Seite ist für uns der Austausch mit Agenturen extrem wichtig. Nur so erfahren wir, wo die Probleme liegen, was die Branche gerade umtreibt oder an was wir noch gar nicht gedacht haben. Und natürlich sind Themen wie Kollaboration und Co-Creation für uns extrem spannend.


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